Bibelstunde für Comedians Teil 2

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Bibelstunde für Comedians Teil 2

Kapitel 2:

Dieter Nuhrs Kritikpunkte entkräften

Ich greife mal Ihr erstes Argument auf:

„Gott hat in 6 Tagen die Welt erschaffen? – Das finde ich knapp.“

Da gehe ich mit Ihnen konform Herr Nuhr! Wenn es denn nun so gewesen wäre. Gemäß Ihrer Interpretation oder Ihrem Hörensagen,  hat Gott wie ein Zauberer mit den Fingern geschnippt und zack, der Planet Erde war da, und zack die Weltmeere waren da, und zack, und zack und zack….Mit diesem Zack, Zack argumentieren eher die Evolutions-Ideologen: Bum – Bum, nein nicht Becker, sondern der Urknall! Und das ganze Universum war da, aus dem Nichts mit all seinen extrem komplexen Gesetzmäßigkeiten.

Zwischenfrage Herr Nuhr:

Wie kann es sein, dass ein extrem komplexes Universum, milliardenfach komplexer, als die  Komplexität der aktuellen Probleme der Menschheit, von selbst entsteht? Wenn der Zufall eine dermaßen extreme Komplexität, also ein Universum das Sekunden- und Millimetergenau innerhalb aller Interaktionen funktioniert,  erschaffen hat, warum hat der Zufall diese Perfektion nicht auch in die sogenannten „intelligenten Zellen“ (Epigenetik, komme ich später drauf zu sprechen) des Menschen hineinprogrammiert. Die marginal vorherrschende Komplexität – im Vergleich zum Universum-, die den Menschen überfordern wird, ist ein Indikator dafür, dass das Universum, als auch alles Inventar auf der Erde, nicht dem Zufall entspringt. Wäre der Zufall so perfekt, wie uns das ein zufällig entstandenes Universum implizieren würde, dann hätte dieser Zufall den Menschen ebenfalls mit einer antizipierenden Perfektion ausgestattet, die jetzt existierenden Probleme zu vermeiden.

Die Bibel dagegen hat schon Jahrtausenden die Vorhersage getätigt:

Prediger 8:9

Der Mensch herrscht zum Schaden des Menschen!“

Sie haben da starke Unterstützer, wie z.B. den Physiker und Moderator Joachim Bublath. Er beruft sich bspw. auf die Kreationisten und deklariert deren Schöpfungslehre als sehr simpel, und kritisiert damit eigentlich  die Bibel, und nicht die Kreationisten, die es verdient hätten. Dem “simplen Schöpfungsbericht” stellt er einen komplexen evolutionären Entwicklungsprozess gegenüber, als hätten ihn die Evolutions-Ideologen selbst erfunden.

https://www.youtube.com/watch?v=LC_fUk9TxMA

Was den Urknall angeht, ich habe nichts gegen den Urknall. Gemäß Einstein entsteht Materie aus Energie. Diesen Zusammenhang hat schon Jesaja ein paar tausend Jahre vor Einstein in Kapitel 40:26 erkannt:

„Gott ist voll dynamischer Kraft und hat alle Dinge erschaffen.“ 

Unsere Schöpfer hat bspw. die Sonne erschaffen. Also muss da schon ein wenig Energie in dem geistigen Körper Gottes vorhanden gewesen sein. Aber ähnlich wie ein Töpfer eine Masse Ton formt, musste die Materie des Universums auch in Form gebracht werden. Daran zu glauben, dass ein Urknall auch die ganzen Konstellationen und Gesetzmäßigkeiten per Zufall installierte, ist gelinde gesagt ziemlich naiv. Vielleicht können Sie uns das mal in einer Ihrer nächsten Comedy erklären  Herr Nuhr.

Nun, ich denke das Märchen mit den buchstäblichen 6 Tagen haben Sie sich auch bei den Kreationisten abgeguckt. Sie sollten mal in die Bibel schauen, was da genau steht, Herr Nuhr.

Gott wird in der Bibel als Schöpfer, als Creator bezeichnet. Kreativität zeichnet sich nicht durch Finger schnipsen aus! Die Bibel selbst, definiert die 6 Schöpfungstage, darauf komme ich jetzt zu sprechen.

Herr Nuhr, haben sie schon mal über Ihren Lebensabend nachgedacht? Wie lange soll der denn dauern? Was haben Sie sich denn da so vorgestellt? Sie haben doch sicherlich ein paar Milliönchen im Sparstrumpf gehortet, von daher denke ich, es soll nicht bei dem einen Abend bleiben – oder?

Nun, ich brauche Ihnen jetzt nicht zu erklären, dass schon unsere Sprache unterschiedlichste Begriffe nutzt, um Zeit oder Zeitphasen zu deklarieren.

Carl Friedrich Gaus bspw. sagte, „Zeit lässt sich dehnen“.

Seit Albert Einstein wissen wir auch, „Zeit ist relativ“. Die Theorie von Einstein impliziert, dass Zeit in beschleunigten Objekten, bspw. in einem Raumschiff, langsamer vergeht, als im Stillstand.

Beispiel:

Nehmen wir an, Sie sind der Sohn einer Königin und Sie hätten einen Zwillingsbruder  – nennen wir ihn mal Charly – der es geschafft hatte, das Licht der Welt vor Ihnen zu erblicken. Draußen angekommen, amüsiert sich Charly über die ganzen maskierten Leute um ihn herum und deren Action, ihn in irgendeiner Weise in die neue Umgebung einzuführen. Er ruft Ihnen zu: „Dieter, komm schnell raus, hier gibt’s Kabarett!“

Also, Sie kamen leider als zweiter zur Welt. In den nächsten 50 – 60 Jahren nimmt Königin Mutter Charly mit auf Reisen und Charly verbringt tausende Stunden im Flugzeug. Er muss repräsentieren lernen, lernen wie man zu Tisch mit Messer Gabel umgeht sowie den Umgang mit hochgestellten problematischen Politikern, und davon gibt’s ja immer mehr.

Ihnen dagegen erteilt Königin Mutter den Auftrag, „Dieter, Du bleibst zu Hause und lernst Comedy. Du musst später Dein Geld selbst verdienen.“

Nun, Sie würden gemäß Einstein in der Thronfolge nach vorne rücken, wenn Charly  im Gegensatz zu Ihnen, tausende Stunden im Flugzeug verbringt. Denn Zeit vergeht in bewegten Objekten langsamer als im Stillstand. Irgendwann wäre Charles eine Nanosekunde jünger als Sie und Sie wären jetzt der Thronfolger. Natürlich nur, falls das Alter das absolute Kriterium zur Thronfolge darstellen würde. Den Nachweis zu erbringen, das wäre allerdings problematisch. Andererseits ist Einsteins Theorie inzwischen in Versuchen bewiesen worden.

Um das mal ganz sachlich zu betrachten: Wenn es denn nun Gott doch gäbe, also einen Gott, der das ganze Universum erschaffen hat, bspw. eine Sonne, die Milliarden von Jahren unsere Erde mit Licht und Energie versorgen kann, wäre es da nicht vermessen, Gottes Interpretation von Zeit zu verkackeiern, Herr Nuhr? Zumindest solange, wie Sie nicht über eindeutige Beweise seiner „Nichtexistenz“ verfügen?

By the way: Die Sonne soll ja in etwa 6 Milliarden Jahren erlöschen. Gäbe es da keine Lösung, wäre es wohl aus mit unserem schönen blauen Planeten. Auch so eine Tatsache, die der „Zufall“ nicht geregelt hat. Aber Sie werden es nicht glauben, auch darauf gibt die Bibel eine Antwort. Ich komme darauf zurück. Es gibt eine Lösung!

Die Evolutionstheorie hat darauf
keine Antwort! Die Evolutions-Ideologen können nur hoffen, dass es da wieder ein paar Trillionen Zufälle gibt und die Evolution eine neue Sonne im richtigen Winkel und Abstand zur Erde entwickelt. Außerdem müsste eine sogenannte überlappende „Ende – Anfang“ Konstellation zu Stande kommen. Wenn die alte Sonne anfängt an Kraft zu verlieren, müsste die neue Sonne schon ausgleichend Licht und Wärme Richtung Erde strahlen.

Sie merken schon Herr Nuhr, verlassen wir uns auf die Evolution, dürfte das Ende der Menschheit besiegelt sein.Die Evolutionstheorie hat darauf keine Antwort! Die Evolutions-Ideologen können nur hoffen, dass es da wieder ein paar Trillionen Zufälle gibt und die Evolution eine neue Sonne im richtigen Winkel und Abstand zur Erde entwickelt. Außerdem müsste eine sogenannte überlappende „Ende – Anfang“ Konstellation zu Stande kommen. Wenn die alte Sonne anfängt an Kraft zu verlieren, müsste die neue Sonne schon ausgleichend
Licht und Wärme Richtung Erde strahlen.

 

Fortsetzung

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