4000 Jahre alte Erkenntnisse der Bibel, belegen die Epigenetik!

Epigenetik

4000 Jahre alte Erkenntnisse der Bibel, belegen die Epigenetik!

Vielen Menschen ist der Begriff „Epigenetik” noch fremd. „Epi“ bedeutet so viel wie „über oder neben“. Von daher ein Beispiel.

Beispiel: Regelwerk für ein Spiel (Backgammon)

Nehmen wir an, Sie erfinden ein Spiel, bspw. Backgammon (Türkei: Tavla). Für dieses Spiel legen Sie ein Regelwerk fest. Es gilt die Regel, dass mit zwei Würfeln gewürfelt wird. Würfelt ein Spieler eine 3 und eine 4, muss er entweder mit einem Stein 7 Schritte vollziehen oder mit zwei Steinen jeweils einmal 4 und einmal 3 Schritte vollziehen. Außerdem wird mit 15 weißen und 15 schwarzen Steinen gespielt. Das Spiel erfolgt über 24 dreieckige Felder.

Dieses Regelwerk bildet die absoluten DNA-Regeln dieses Spiels ab. Absolut, aber nicht reaktionsfrei. Die Parameter (Gene) der absoluten DNA-Regeln, verfügen über eine „Variationsbreite“. Diese Variationsbreite, kann durch den Einfluss der „Epi-Regeln (Neben-Regeln oder Umgebungs-Regeln)“ variieren. Aktiviert werden die Epi-Regeln nur durch bestimmte Einflussfaktoren. Nur durch externe destruktive Einflüsse (Mutationen), ließen sich diese absoluten DNA-Regeln außerhalb ihrer Variationsbreite (immer) resistent verändern (Mutationen).

(Beispiel Variationsbreite= Ein Lautstärkeregler, der auf einer Skala von 1 – 10 bewegt werden kann)

In der Biologie würde diese Erkenntnis lauten: Die Epigenetik verändert nicht die DNA Sequenz. Sie verändert nur „Schieberegler“ im Rahmen ihrer Anstoßpunkte oder Skalierung.

Sie artikulieren in einem zweiten Schritt die Epi-Regeln, die die absoluten DNA-Regeln in ihrer Variationsbreite beeinflussen können. Beispiel: Wenn man ein Pasch würfelt, also 3 und 3, dann muss der Spieler nicht 6 Schritte gehen, sondern insgesamt 12 Schritte.

Hier wird also eine Ausnahmesituation definiert. Bezogen auf die DNA eines Menschen: Wenn der Mensch längere Zeit auf Anhöhen über 3000 Meter lebt, verändern Epigene einige Gene der DNA Sequenz dahingehend, dass der Mensch mit weniger Sauerstoff auskommt.

Diese Epi-Regeln können aber die Variationsbreite Ihrer Spielregeln nicht dahingehend beeinflussen, dass sich zum Beispiel die Struktur des Spielbretts ändert oder anstatt mit zwei Würfeln mit drei oder einem Würfel gewürfelt wird. Es könnte aber anstatt eines Spielbretts aus Leder, bspw. ein Spielbrett aus Holz genutzt werden.

Nehmen wir an, Sie spielen mit Ihrem Enkel Backgammon auf einer Lederunterlage, auf der die dreieckigen Felder als Stoffelemente aufgeklebt wurden. Es gefällt Ihnen aber gar nicht, dass die Würfel nicht richtig rollen und ständig an den Stoffelementen hängen bleiben. Von daher geben Sie bei einem Schreiner ein Spielbrett aus Holz in Auftrag, das über eine glatt lackierte Oberfläche verfügt. Die Epi-Regeln lassen diese Variation zu.

Durch die zusätzlichen Epi-Regeln haben Sie jetzt eine Entscheidung vorgenommen, die auf die Variationsbreite der absoluten DNA des Spiels Einfluss nimmt, die Gestalt des Spiels (Phänotyp, sichtbare Eigenschaften des Organismus) aber nicht erweitert oder verändert. Aus Leder wurde Holz, aus Stoff wurden grafische Bildelemente. Das Spiel ändert sich nicht. Die Würfel rollen besser, die Akustik der Würfel veränderte sich (marginale Änderungen der Ausprägungen des Genotyps (Genotyp=die Summe aller vererbbaren Merkmale)). Aus einer viereckigen Spielfläche wird nie eine runde Spielfläche werden! Dafür sind die Epigene nicht programmiert.

Die nachfolgenden Generationen der Menschen, die über 3000 Meter leben, werden sich nicht zu Yetis entwickeln. Sie bleiben Menschen.

Die reale Epigenetik

Man hat nachgewiesen, dass zum Zeitpunkt der Geburt nur ein Teil der absoluten DNA definiert ist. Die Epigenetik erzeugt nach der Geburt Verhaltensweisen der Gene, die durch Umwelt und Erfahrungen zusätzlich integriert werden. Erst die Epigenetik wird aufgrund der zukünftigen Umgebungsbedingungen diese DNA optimieren oder auf die Situation anpassen.

Epigenetik: Ursprung durch die Definition der DNA und ihre Umgebungsbedingungen

Das erste Menschenpaar wurde mit einer perfekten DNA erschaffen. Sie sollten nicht sterben (Römer 5:12) und auch nicht in den Himmel kommen (Prediger 9:5,6). Der absolute DNA Bereich enthält in der DNA Sequenz diverse definierte Variationsbreiten (wie mehrere Schieberegler auf einem Mischpult). Da Gott explizit den Auftrag gab, die Erde zu füllen, hat Gott diese Variationsbreiten in die DNA antizipierend (im Vorfeld) integriert, um alle Regionen der Welt bevölkern zu können. Ansonsten wäre dieser Auftrag nicht erfüllbar gewesen. Dazu hat Gott antizipierend Epi-Einflussfaktoren definiert, die die Variationsbreite in der DNA Sequenz beeinflussen können.

Funktion der Epigenetik

Häufig handelt es sich nur um die Abdeckung von Sequenzteilen der DNA, so dass sie nicht gelesen werden können. Informationen werden quasi reduziert und erzeugen einen andersartigen Befehl. Z.b. kann durch Ummantelung eines oder mehrerer Gene ein Befehl erzeugt werden, um mehr Hämoglobin im Blut zu erzeugen.

Kommt es zu fehlerhaften Einflussnahmen (Viren, Kohlenmonoxid, radioaktive Strahlung), dann kann es zu Mutationen führen, die bspw. die Redefähigkeit im Sprachgen (FOXP2) des Menschen einschränken. Mutationen sind resistent und können vererbt werden.

Erst seit dem Sündenfall konnten solche Mutationen weiter vererbt werden. Man spricht von epigenetischer Vererbung. Römer 5:12 sagt, „der Tod breitet sich zu allen Mensch aus“. Da könnte auch stehen, „pathologische Viren und Mutationen breiteten sich zu allen Menschen aus“!

Gott hatte nach dem Sündenfall Wachstums Stopper* in die DNA eingefügt, die das Leben begrenzten. Hinzu kam, dass der Mensch mit Tieren kopulierte, Affenhirn aß und krankhafte Sexualpraktiken pflegte.

* http://xn--mutlumller-feb.de/2020/08/18/bibelanalyse-und-die-neue-biologie-epigenetik/

Da auf eine Million negative Mutationen nur eine positive Mutation kommt, dürfte klar sein, warum immer mehr Menschen unter Krebs, Diabetes und Konsorten leiden und nicht immer gesunder werden, wie es Darwin impliziert. Darum bekommen auch Kinder und ganz schlanke Menschen Diabetes. 15% aller Diabetiker in Deutschland sind schlank und sportlich!

https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-2/Jung-schlank-Typ-2-554161.html

Der Mensch enthält 250 Zelltypen. Alle Zelltypen enthalten die gleiche DNA Sequenz. Den Unterschied zwischen Lungen-, Gehirn- und Leberzellen etc., erzeugt die Epigenetik. “Sie spielt auf der Klaviatur der DNA Sequenz und erzeugt die Töne“

Villa mit Aussicht in extremen Höhen?

So haben sich vor 2700 Jahren Chinesen abgesondert, die auf den Himalaja abwanderten. Ab einer bestimmten Höhe merkten die Chinesen, die späteren Tibeter, dass die Atmung schwerer fiel und alle Tätigkeiten erschwert wurden. Die Sauerstoffkonzentration in extremen Höhen ist geringer.

Von daher darf man annehmen – die Chinesen waren ja nicht dumm – dass man sich nicht sofort auf die heutigen extremen Anhöhen begab, sondern die Höhen des Himalajas sukzessive eroberte (4000 Meter).

Bei den heutigen Tibetern sind Veränderungen in den Variationsbreiten der absoluten DNA Bereiche nachweisbar. Sie wurden vererbt. Dies passierte innerhalb von drei Generationen. Es handelt sich nur um ein Anpassen der Variationsbreite. Evolutions Ideologen sprechen gern von Genmutationen, um über vermutete Mutationsanhäufungen, makroevolvierende graduelle Entwicklungen begründen zu können.

Wobei es sich ja nur um Gene handelt, die durch Sauerstoffarmut aktiviert worden sind. 100 Generationen weiter, würde sich da nichts geändert haben, außer…… ->

Warum kann man bei den Tibetern nicht von Mutationen sprechen?

Als Mutation (lat. mutare „ändern/verändern, verwandeln“) wird in der Biologie eine spontan auftretende, dauerhafte Veränderung des Erbgutes bezeichnet. (Wikipedia)

->……..die neusten Forschungsergebnisse der Epigentik zeigen aber, dass epigene Veränderungen reversibel sind. Zitat:

„Im Gegensatz zu Veränderungen der DNA, so genannten Mutationen, sind Veränderungen der epigenetischen Strukturen grundsätzlich reversibel.“

https://www.riffreporter.de/erbe-umwelt-peter-spork/was_ist_epigenetik/

Das spricht wieder für Gottes Vorsatz, dem Menschen Willensfreiheit zu gewähren (nicht Gesetzes Freiheit!, siehe Emanuel Kant). Der Mensch sollte ewig leben, aber nicht ewig auf dem Mount Everest wohnen, wenn er nicht wollte oder vielleicht sehr bodenständig veranlagt ist. Der Mensch sollte ja nicht den Rest seines ewigen Lebens mit den Genen eines Bergyetis weiterleben. 📷

Würde man einige Tibeter in der norddeutschen Tiefebene ansiedeln, epigene Veränderungen würden die Tibeter wieder zu echten Hanseaten machen. Ich kenne Türken in der dritten Generation in Deutschland, die sind deutscher als die meisten Deutschen.

Die REVERSIBILITÄT der veränderten Gene, ein Ergebnis der Epigentik Wissenschaft, ist ein Schreckgespenst aller Evolutions Ideologen – falls sie davon schon gehört haben sollten. Die nachgewiesene REVERSIBILITÄT der veränderten Gene, steht im totalen Widerspruch zu einer graduellen Entwicklung der Arten.

Warum bestätigt die Bibel die Epigenetik?

In 1. Mose 30:37 wird von Jakob berichtet, der versuchte, die Fellfarbe von Ziegennachwuchs durch visuelle Wahrnehmungen der Eltern zu beeinflussen. Jakob legte weiße Birkenstreifen in die Tränke.

Auch Aristoteles soll gesagt haben, “wenn eine Schwangere lange genug einen Hasen ansieht, wird das Baby mit einer Hasenscharte geboren“.

Zuerst stand es aber in der Bibel und ich bin mir sicher, auch Aristoteles hat die Bibel gelesen. Natürlich sind beide Aussagen Humbug. Die visuellen Wahrnehmungen der Ziegen, als auch der Schwangeren, nahmen keinen Einfluss auf die Ergebnisse.

Trotzdem orientierte sich Jean Baptiste Lamarck (Botaniker 19. Jahrhundert) an diesen Aussagen. Sein Giraffenbeispiel ist nichts anderes als das Ziegenbeispiel von Jakob. Die Giraffen sahen die schönen saftigen Blätter hoch oben in den Bäumen, und die „intelligenten Zellen“ der Giraffe ließen von Generation zu Generationen den Hals wachsen.

Ebenfalls Humbug. Aber immer mit ein wenig Wahrheit versetzt!

Genau an diesen Botaniker Lamarck, orientiert sich die moderne Epigenetik. Jakob (die Bibel), Aristoteles und Lamarck waren nicht vollkommen im Unrecht. Die Ursachen die als Trigger dienen, die Epigenetik in Gang zu setzen, sind nicht auf visuelle Reize zurückzuführen, sondern Umgebungsbedingungen wie Wetter, Ernährung, Strahlung aber auch psychische Einflussfaktoren.

Jakob erreichte aber genau das, was er mit den hellen Birkenstreifen im Trinkwasser der Ziegen erreichen wollte. Die meisten Ziegen, die in seinem Besitz bleiben durften, waren gesprenkelt (1.Mose 31:8).

Allerdings belehrte Gott den Jakob in einem Traum, dass die Ursache nicht an den Birkenstreifen lag. Erst mit den Erkenntnissen Mendels konnte man die Bibelstelle 1. Mose 13:9-12 richtig verstehen. Obwohl alle Böcke, die Jakobs Ziegen in der Realität besprangen, schwarzbraun einfarbig waren, waren die Böcke in Jakobs Traum, gesprenkelt. Jakob konnte diesen Hinweis nur als Gottes Unterstützung interpretieren. Mendel jedoch wies nach, dass in den Chromosomen der Ziegenböcke auch die Anlagen vorhanden waren, gesprenkelte Junge hervorzubringen.

Man kann also mit Fug und Recht konstatieren: Die Bibel gab uns schon vor 4000 Jahren einen Einblick in die Genetik. Ich denke die Epigenetik wird uns helfen, die Evolutionslehre immer wirkungsvoller zu demontieren. Auch wenn die ET Ideologen versuchen, die Epigenetik in ihre Formen zu pressen.

 

 

Ich glaube es doch!

Höhle

Die Macher der Website „Man glaubt es nicht“ (MGEN), befassen sich primär mit der Kritik an Religion, Gottesbeweisen und der Bibel.

Ein Problem, das sich an dieser Stelle schon ergibt, ist, dass Religion auf der einen Seite, quasi mit Gott und Bibel auf der anderen Seite, synonym gesetzt wird. Also die nahezu gesamte Kritik, die im Kontext „Religion“ von diesen Machern erzeugt wird, erzeugt automatisch Kritik an Gott und der Bibel. Allerdings ist das auch das Ziel der Autoren.

Wobei ich nichts gegen Kritik an Religion im Allgemeinen habe. Der Begriff „Religion“ kommt nirgendwo in der Bibel vor. Und das viele Religionen der Menschheit geschadet haben, davor warnte sogar Jesus in Matthäus 24:5. Aber auch Jesus nahm den Begriff “Religion” nicht in den Mund.

Mich wundert auch der Eifer dieser Gottes Kritiker, mit dem sie sogenannte „Gottesbeweise“ zerlegen: „35 Gottesbeweise geprüft – alle falsch!“

https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2017/04/10/35-gottesbeweise-geprueft-alle-falsch/

                             

Gott kann man nicht beweisen! Aber man kann auch nicht das Gegenteil beweisen!



Ich könnte den Post hier abbrechen, und fragen: Beweisen Sie, dass das Leben, oder die enorm komplexe DNA aus der Ursuppe entstanden ist! Das Problem ist, MGEN Schlaumeier beantworten kaum Fragen. Man liest auf deren Website Fragen von Kommentatoren, die nicht beantwortet werden. Die MGEN haben zu viel über Sokrates gelesen, sie flüchten sich in einen Schwall, philosophisch konnotierter Gegenfragen.



Wer kann Gottesbeweise erkennen?

Im ersten Buch Mose, Vers 26, zeigt die Bibel uns, dass die Menschen im Angesicht Gottes erschaffen wurden. D.h. nicht, dass wir aussehen wie Gott. Unser inneres Wesen (Galater 5:22-26) kann sich aber in diese Richtung entwickeln, ein Unterbewusstsein, das Gott zugewandt ist. Menschen die diesen Weg gehen, benötigen keinen allgemein erkennbaren Gottesbeweis. Sie sehen mit dieser göttlichen Zuwendung Gottesbeweise, die solche Menschen wie MGEN Ignoranten nicht sehen können. Wenn MGEN Ohrenbläser darüber lästern, dass ein Baum kein Gottesbeweis ist, dann kann ich die Perspektive dieser MGEN Ignoranten verstehen. Sie haben einfach nicht den Zugang.

Wobei diese Menschen wissenschaftlich gut ausgebildet sind und sich über Ihre banale Polemik hinweg, aus rein wissenschaftlicher Sicht mal überlegen könnten, wie bspw. die Photosynthese rein zufällig entstehen konnte.

Oder nehmen wir das Thema DNA. Darüber haben sich diese MGEN Spötter Gedanken gemacht. Aber natürlich nur, um sogenannte „Gottesbeweise“ zu widerlegen. Sie nennen das Beispiel, „die DNA wird von Christen als Code bezeichnet, was die Schlussfolgerung der Christen impliziert, es gibt einen Programmierer (Gott)“.



Dem widersprechen sie mit einem Beispiel:

Zitat MGEN: Ein erfahrener Wanderer kann im Wald an Zeichen deuten, welche Tiere einen Weg entlang liefen, wie lange der letzte Regenguss her ist, etc. Diese „Informationen“ sind also da, zumindest für jemanden mit der richtigen Ausbildung. Aber niemand schreibt die Informationen, die der Wanderer liest. Und genau so ist es auch mit der Konfiguration von Proteinen in der DNA: Wissenschaftler können sie im Labor lesen, das setzt aber nicht voraus, dass sie vorher jemand geschrieben hat. Wissenschaftler können sogar zuschauen, wie sich die DNA verändert und weiter entwickelt, wie zusätzliche „Information“ entsteht – ohne dass eine Intelligenz ständig daran herum schraubt.“

https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2013/08/03/der-dna-beweis-fur-die-existenz-gottes/



Klären wir erst einmal was Lesen und Schreiben bedeutet. In der Informatik spricht man im Kontext von Zahlen, Buchstaben oder Symbolen, allesamt Zeichen, von Daten (Einzahl: Datum).

Kennt man die Bedeutung der Daten, kann man daraus Informationen ableiten. Verkehrsschilder sind bspw. häufig nur mit Symbolen oder Bildern versehen. Ein kleines Männchen steht oder geht bspw. als Symbol auf einer Glasfläche der Ampel. Hat das Männchen jemand geschrieben? Nein, das Männchen hat ein Graphiker gezeichnet. Trotzdem ergibt sich aus dem Kontext Ampel – grün – laufendes Männchen die Information, auch für Farbenblinde, man darf jetzt gehen.

Anderes Bespiel: Die Gehörlosen Sprache besteht nur aus Handzeichen, Gestik und Mimik. Schreibt jemand was? Natürlich nicht. Aber alle Gehörlosen erhalten die gleiche Information. Und diese Information würde nicht erzeugt, gäbe es da nicht den Kommunikator.

Halten wir fest: Aus Daten entstehen Informationen – geschrieben oder nicht geschrieben – wenn der Interpretierende den Kontext der Daten kennt. Informationen ohne Informationserzeuger – ist das möglich?

In dem Buch „Kognitive Prozesse: Beiträge zur Psychologie und Informationsverarbeitung“ von Pierre Sachse heißt es u.a.: „Zur Information gehört immer die Erzeugung…“



Die menschliche Zelle ist der kleinste Träger mit der größten Informationsfülle und Komplexität in dem uns bekannten Universum. Und da soll es keinen Informationserzeuger gegeben haben?



Die MGEN Strategen sprechen selbst von „Informationen“ in der DNA. Sogar von Informationsgewinnen, die die DNA verändern. Auch hier argumentieren sie manipulativ. In der Regel handelt es sich um Punktmutationen im Rahmen der Mikroevolution. Die bestreitet keiner. Die führen nicht wirklich zu Informationsgewinnen, zumindest zu keinen Informationsgewinn, der die Zelle auf eine neue Komplexitätsebene anhebt, oder eine neue Art entwickelt. Zudem kommen auf eine positive Mutation mehr als eine Million negative Mutationen. Die MGEN Polemiker ignorieren die 400 Krebsarten und viele anderer Krankheiten auf Basis von negativen Mutationen.



Kommen wir zu dem Wanderer zurück. Wenn der Wanderer in der Lage ist, die Spuren von Wildschweinen, Rehen und Füchsen zu unterscheiden, dann ist jede dieser Spuren eine Information für den Wanderer: „Aha, hier ist kürzlich ein Wildschein her gelaufen“. Die MGEN Theoretiker sind aber der Meinung, die Spur könnte aber auch keine Ursache haben. Zumindest können sie keine andere Ursache nachweisen. Auf eine solche Frage hin bombardieren Sie den Fragesteller mit philosophisch konnotierten Gegenfragen.



In der Informatik ergeben mehrere Informationen emergent verarbeitet, Wissen. Und da wird es schwierig mit den MGEN Darwinisten. Wenn der Wanderer jetzt noch über die Tiefe der Wildschweinspur die Größe des Schweins eruieren kann und anhand der Frische der Spur eine Schätzung über den Zeitpunkt des Entstehens der Spur machen kann, dann kommt Emergenz zu Stande. Emergenz ist immer mehr als die Summe des Ganzen. Emergentes Denken, denkt auch über die Ursachen nach. Für einen MGEN Zögling ist es nicht wichtig, wer oder was die Spur verursacht hat. Wichtig ist nur, da ist eine Spur, die kann man lesen, die muss nicht verursacht worden sein. Ursachen Emergenz – überflüssig!

Menschen, die einen Bezug zu Gott haben, denken insgesamt emergenter. Nicht „Oh ist der Baum schön…“ wie es einem die MGEN Ideologen in den Mund legen.

Nein, „Der Baum ist schön. Erfüllt der Baum einen Zweck? Aha, das Grün der Blätter wirkt positiv auf die Psyche der Menschen. Wie wichtig sind Bäume für das Überleben der Menschen? Aha, Wälder speichern Wasser und erzeugen Sauerstoff. Wie erzeugt ein Baum Sauerstoff? Aha durch Fotosynthese. Wie funktioniert Fotosynthese? Aha, die Fotosynthese benutzt Licht, Wasser und Kohlendioxid um Glucose und Sauerstoff herzustellen. Also auch emergent, wie mein Gehirn……..“

Und jetzt kommt es sogar zu einer Verknüpfung zur Bibel. Der Schöpfungsbericht gibt eine Reihenfolge der einzelnen Komponenten wider, u.a. erst Pflanzen, dann Licht und erst danach, Tiere und Menschen. Die brauchten Luft zum atmen! Das mag marginal klingen, aber immerhin war zumindest v.C. die Fotosynthese noch nicht bekannt. Jesus traue ich allerdings zu, dass er mal einem seiner Apostel das Geheimnis der Fotosynthese ins Ohr geflüstert hat. Schließlich war er an der Schöpfung als Werkmeister involviert (Sprüche 8:23-31).



Ein MGEN Fraternasierer sieht einen Baum, „Aha ein Baum“. Er sieht eine Blume „Aha Blume. Alles Zufall. Kann keiner was für!“



Sogar die Bibel hat den Geist dieser Menschen, denen es an der emergenten Fähigkeit fehlt, sich in die göttliche Kreativität hinein zu denken, antizipierend beschrieben:

Judas 1:10

„10 Diese aber lästern alles, was sie nicht verstehen; was sie aber von Natur wie die unvernünftigen Tiere wissen, darin verderben sie sich.“



Auch an anderer Stelle wird die Unfähigkeit der sogenannten Waisen oder Intellektuellen beschrieben, denen der Zugang zur Bibel oder zu der Realität eines Schöpfers versperrt bleibt.

1. Korinther 1:19, 20

„19 denn es steht geschrieben: »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen«.[7]

20 Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn weil die Welt durch [ihre] Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.“



Diese Weisen und Intellektuelle werden in 1. Korinther 2:14 als „Physische Menschen“ beschrieben.

14 Der physische Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muß



DNA kein Code oder Programm?

Wie würden die MGEN Biogenetiker denn den Prozess der embryonalen Entwicklung beschreiben. Da läuft kein Programm ab? Kopf, Ohren, Nase, Geschlecht, Beine, Arme, Hände…. ohne Programm? Da kommt es jedes Mal zu einer Zufalls bedingten Entwicklung? Wozu also Y und X Chromosome, die die Gene der Beteiligten in den Prozess einfügen?

Oder nehmen wir das Sprachgen FOXP2. Sogar der Neandertaler, der lange Zeit als grunzender Vorfahre der Menschheit galt, verfügte nicht nur über dieses Sprachgen, sondern auch über einen Zungenbein. Der konnte genauso eloquent daher frotzeln, wie seine MGEN Brüder.



Zitate Max Planck Gesellschaft:

FOXP2 wurde als erstes Gen identifiziert, das durch Mutationen spezifische Sprachstörungen verursacht. Das FOXP2-Protein kontrolliert das An- und Ausschalten hunderter Gene, allerdings ist unbekannt, warum Mutationen in FOXP2 Sprachstörungen hervorrufen oder welche Gene und zellulären Mechanismen FOXP2 während der Entwicklung steuert.“

„FOXP2 kodiert einen Transkriptionsfaktor; eine Klasse von Proteinen, die das An- und Ausschalten anderer Gene regulieren……“



Hört sich das nach „Metaphorik“ an, wie es die MGEN Märchenerzähler formulieren? Die DNA ist natürlich kein „eingepflanztes Computerprogramm“? Glauben die MGEN IT Administratoren, dass ein Computerprogramm die Kommunikation zwischen Darmhirn und Kopfhirn steuern könnte? In deren Büro möchte ich bei geschlossenen Fenstern nicht sitzen!



FOXP2 kann hunderte Schalter der Gene bedienen. Transkriptionsfaktoren sind regulatorische Proteine! Diese regulatorischen Proteine werden „kodiert“! Also von einem „Code“ zu sprechen, auch wenn es metaphorisch ausgedrückt wird, geht nicht so ganz an dem Thema vorbei!

Und wenn allein das FOXP2 Gen hunderte Gene steuert, wie viel Steuerungsfunktionen enthält dann die gesamte DNA? Die Informationsfülle und Komplexität, die allein eine Zelle enthält, ist für das menschliche Vorstellungs-vermögen nicht zu erfassen. Tausende von Wissenschaftlern arbeiten an der Entschlüsselung der DNA!

Glauben Sie mir, kaum einer dieser Wissenschaftler glaubt noch daran, dass sich dieser „Code“ durch Zufall entwickelt hat. Wenn, dann nur unter dem Motto, „wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!“.

Wie komplex DNA ist, zeigt auch die aktuelle Suche nach einem Impfstoff gegen COVID-19! Weltweit arbeiten hunderte Labore daran und man rechnet bis zu zwei Jahre, einen wirksamen Impfstoff zu entwickeln. COVID-19, auch wiederum ein Ergebnis negativer Mutation.



Resümee

Ich kann Ihrer Argumentation nicht folgen.



Bemerkung: MGEN hat den Post „Uhrmacher-Argument für die Existenz Gottes“ veröffentlicht. Natürlich auch eine dilettantisch recherchierte Kritik an einem Gottesbeweis. Ich habe diesen Post hier entsprechend kritisch beleuchtet:

http://mutlumüller.de/2020/04/02/kann-man-gott-beweisen/