Gravitation impossible?

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Gravitation
Gravitation impossible?
Evolutions-Ideologen bezeichnen die Bibel als ein Märchenbuch. Sie tun dies, obwohl sie maximal 20 oder 30 Verse aus der Bibel kennen. Sie zerren sich einen Vers heraus, der ihrer Meinung nach nicht plausibel ist und sich eignet, die Bibel in Verruf zu bringen.
Ein schönes Beispiel ist 1. Mose 1:14-18:
„14 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, 15 und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, daß sie die Erde beleuchten! Und es geschah so. 16 Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne. 17 Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten 18 und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden.“
Die ET-Ideologen behaupten jetzt, diese Bibelstelle kann nicht von Gott inspiriert sein, die kann der Schreiber auch aufgrund von Beobachtung selbst formuliert haben. „Großes und kleines Licht“, kann jedes Kleinkind unterscheiden. Das ist richtig!
Das heißt aber nicht, dass die Bibel als Ganzes nicht von Gott inspiriert ist. Im Kontext zu dem o.g. Vers, gibt es einen 2. Vers: 1. Mose 1:3:
„3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis. 5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.“
Die ET-Ideologen werden jetzt wieder lästern, „hat der Mose zu viel getrunken, oder warum wiederholt er total konfus, dass mit dem Licht und Tag und Nacht innerhalb von 12 oder 13 Versen?“.
Gravitation und Fliehkraft
Stellen Sie sich mal vor, Gott hätte sofort Sonne, Mond und Erde erschaffen. Welche Interdependenzen (gegenseitige Abhängigkeiten) bestehen zwischen diesen Planeten?
Warum bleiben die Planeten auf ihren Bahnen?
Jedes massebe- haftete Objekt übt eine Gravitationskraft aus: die Erde, der Mond, die Sonne, alle Planeten und ihre Monde, alle Sterne – alles. Die Stärke der Gravitationskraft ist proportional zur Masse des Objekts, und die Gravitation wirkt auf jede andere Masse. Anders gesagt: Alles zieht alles an. https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-8274-2916-2_6
Jetzt schreibt der Moses aber im Vers 6 und 7:
„6 Weiter sagte Gott: „Zwischen dem Wasser soll eine Ausdehnung entstehen und das Wasser soll getrennt werden.“ 7 Da machte Gott die Ausdehnung und trennte das Wasser unterhalb der Ausdehnung von dem Wasser oberhalb der Ausdehnung. Und so geschah es.“
Scheinbar wurde da hart gearbeitet auf der Erde. Diese Aussage stützt auch Sprüche 8: 27-31. Diese Bibelstelle zeigt auch, dass Gott nicht mit dem Finger schnippste und alles war da. Immerhin wurden da 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser bewegt!
Was wäre also passiert, wenn es schon Sonne und Mond gegeben hätte? Dann hätte es Gravitation ohne Fliehkraft gegeben. Der Mond und die Sonne hätten das Wasser quasi in den Weltraum gesogen. Wir wissen heute, dass es durch Gravitation und Fliehkräfte zu Flutbergen bis zu 20 Metern Unterschied auf der Mond zugewandten Seite und auf der Mond abgewandten Seite kommt. Und das bei 1,4 Milliarden Kubikkilometern Wasser auf dem Erdball. Eine unvorstellbare Energie, die dafür nötig ist.
Von daher scheint es logisch, dass Gott und seine Helfer, Mond und Sonne erst einmal in spätere Projektphasen verschoben haben. Sie machten nur das Licht an!
Temporäre Lichtspender
Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Licht aus dem Vers 3, durch viele kleinere Sterne rund um den Erdball erzeugt wurde. Diese kleinen Sterne, könnten so konstruiert gewesen sein, dass sie sich verbrauchten und irgendwann in sich zusammen fielen. Sterne verbrennen Wasserstoffatome, bis nichts mehr da ist. Sie haben für diese Dauer der Einrichtung der Erde, sicherlich auch eine ausgleichende Gravitation rund um den Erdball erzeugt, ohne dass da Flutberge in die eine oder andere Richtung erzeugt wurden.
Seit Isaac Newton wissen wir, je geringer die Materie, desto kleiner die Anziehungskraft. Und da sogar die Wissenschaft die Brenndauer der Sonne berechnen kann, wird Gott die temporäre Beleuchtungszeit der kleinen Sterne kalkuliert haben, die bis zum Einsatz der Sonne Licht spenden mussten.
*Die Sonne benötigt 6 Milliarden Jahre, bevor sie aufgebraucht ist.
Dieser Artikel kann meine These stützen. Sterne brauchen Brennstoff: https://www.dw.com/…/es-wird-nichts-mehr-da…/a-18639268
Das „künstliche Licht“, wie ich es mal nennen will, war auch notwendig. Vielleicht weil alle Geistwesen (Engel) bei der Einrichtung der Erde Licht benötigten? Ganz bestimmt aber, weil Pflanzen und Bäume vor der Erschaffung von Sonne und Mond, Licht für die Photosynthese benötigten.
Pflanzen benötigen überwiegend blaues Licht mit rund 400 bis 490 nm sowie rotes Licht mit 640 bis 700 nm für die Photosynthese und um Energie zu erzeugen. (Wikipedia)
Wenn der Mensch Licht in seinen Räumen erzeugen kann, kann Gott dies in „seinen Räumen“ mit Sicherheit auch. Den Raum den Gott erschuf, „nannte er Himmel und Erde“ (1. Mose 1:1). Der Raum in dem Gott sich normaler weise aufhält, vorher gab es Himmel und Erde nicht, ist eben nicht Himmel und Erde, wenngleich der Aufenthaltsort Gottes häufig mit dem Himmel bezeichnet wird.
Zwischen 1. Mose 1:14-18 und 1:3 gibt es keinen Widerspruch, im Gegenteil, aus der Sicht eines Physikers oder Konstrukteurs, war genau diese Vorgehensweis notwendig.
Das „künstliche Licht“, konnte der Schreiber jedoch nicht beobachten oder durch menschliche Überlieferung vermittelt bekommen haben. Als der Mensch erschaffen wurde, existierten schon Sonne und Mond am Firmament.
 
Ein Tag = 24 Stunden?
Im 1. Kapitel in 1. Mose wird auch deutlich, dass es sich bei den Schöpfungstagen um Phasen und nicht um reale 24 Stunden Tage ging! (Es gibt noch weiter Beweise, die ich in anderen Posts erklärt habe)
Interessant ist, dass sich die Beschreibung „Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag“, im Vers 5, nicht auf die aufgehende Sonne und Mond bezogen hat, denn die beiden „großen Lichter“ kommen erst im Vers 15 vor. Also auch der 24 Stunden Tag wurde in Vers 3 nicht festgelegt. Dieses Licht war kalendarisch unabhängig.
1.Mose 1:3
„3 Und Gott sprach: Es wird Licht! Und es ward Licht.4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und welche das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
Sonne und Mond gab es noch nicht!
Erst im Vers 14, im Kontext von Sonne und Mond, wird ein kalendarischer Bezug hergestellt.
„14 Und Gott sprach: Es werden Lichter und Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht. Sie sind Zeichen für Zeiten, Tage und Jahre 15 und seien Lichter und der Feste des Himmels, dass sie auf die Erde gehört. Und es tritt so aus. 16 Und Gott zwingt zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. (Luther Bibel; Bibel Server)
Ob hunderte oder tausende Jahre zwischen Vers 3 und Vers 15 lagen, kann kein Mensch sagen.
Die Beschreibung „Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag“, Vers 5, hat eher einen poetisch konnotierten, organisatorischen Hintergrund, der den Ablauf von Phasen deutlich machte. Dass diese Beschreibung „Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag“ als Phasenbezeichnung, auch während der nächsten „Schöpfungstage“ oder Phasen, (bspw. Vers 19), nachdem Sonne und Mond und kalendarischen Bezug zu Stande kamen, weiter verwendet wurden, dürfte nachvollziehbar sein. Auch Projektmanager ändern nicht ihre Phaseneinteilung für ein laufendes Projekt. Das macht nur selten Sinn. Das gesamte Controlling (Earned Value Management) müsste ebenfalls eine Zäsur erfahren. Ob es ein Controlling in göttliche Projekten gibt, sagt die Bibel nicht. Aber die Bibel sagt, „Gott ist ein Gott der Ordnung“. Das erinnert mich irgendwie an Buchhaltung. Diese Ordnung beweisen aber auch die über 100 Milliarden Galaxien mit jeweils 100 – 300 Milliarden Sterne, die alle durch ein System der Gravitation auf ihren Bahnen verkehren.
In agilen Projekten wie bspw. SCRUM, werden die Sprints (Phasen) i.d.R. ebenfalls zeitlich fixiert.
Dass das Projekt „Erde, Mond , Sonne“ , genau genommen einem Programm, ähnlich dem Toll Collect Maut System, Projekt ähnlich ablief, zeigt uns Sprüche 8:23-31.
Bewusste Manipulation durch den Schreiber?
Wenn die Aussagen in 1. Mose 1 : 3 dem Schreiber der Mose Bücher entsprungen wären, müsste der Schreiber ein ziemlich großer Trottel gewesen sein. Er hätte einen eklatanten Wiederspruch innerhalb weniger Verse erzeugt. Nach dem Vers 3 käme es schon im Vers 14 zur Verwirrung, da wurden dann schon die resistenten Lichter erschaffen, „das große Licht und das kleine Licht“.
Diese Vermutung lassen die Mose Bücher, als auch der Rest der Bibel nicht zu. Bei allen Schreibern handelt es sich um überdurchschnittlich intelligente Menschen. Jede Textanalyse, lässt kein anderes Urteil zu.
Im Gegenteil, die physikalischen Interdependenzen des Gravitationssystems Erde-Mond-Sonne, waren dem Schreiber nicht bekannt. Den Vers 3 aus menschlicher Sicht zu formulieren, hätte keinen Sinn gemacht, da die Gravitation und die Fliehkräfte erst Jahrtausende später bekannt wurden. Von daher liegt in den Versen 1:14-18 und 1:3 in Kombination, ein überragender Beweis göttlicher Inspiration!

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